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Chronik des Musikvereines

1949

• 18. September 1949: Eröffnung des Rüsthauses der Freiwilligen Feuerwehr Weißenbach & Gründungsjahr der Musikkapelle

Anläßlich der feierlichen Eröffnung des neu erbauten Rüsthauses der Freiwilligen Feuerwehr Weißenbach umrahmte die Musikkapelle Wörschach die abgehaltene Feldmesse. Beim anschließenden Festessen im Gasthof Weichbold kam Frau Hertha Wißmann auf die Idee, ob es nicht möglich wäre, auch in unserem Ort eine Musikapelle zu gründen. Der damalige Feuerwehrhauptmann Josef Salzinger sen. erklärte ihr, dass für eine solche Gründung größere Geldmittel erforderlich wären. Es müßten die notwendigen Mittel aufgebracht werden um Instrumente anzukaufen. Daraufhin erklärte sich Frau Wißmann spontan bereit, eine Gründung finanziell zu unterstützen. Aufgrund dieser Zusage wurden umgehend Gesprächen mit jenen Weißenbachern, die bereits eine Musikausbildung hatten und jenen Interessierten, die ein Instrument erlernen wollten, aufgenommen.


1950

Jänner 1950: Ersten Proben & Wahl des ersten Probenausschuss

Bereits im Jahre 1950 war es soweit, dass mit den Proben begonnen werden konnte. Die Ausbildung der Musiker übernahmen Hans Baumann (Flügelhorn, Tenorhorn, Posaune und Bass), Karl Lackner (Flügelhorn, Trompete, Schlagzeug) und Josef Schroth aus Liezen (Klarinette). In den darauffolgenden Monaten wurde eifrig geprobt. Die Proben mussten mangels eines geeigneten Raumes im Mannschaftsraum der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt werden. Dieser Raum war aber nicht geeignet, da er akkustisch sehr schlecht war.

 

Im Jänner 1950 wurde ein Proponentenausschuss gewählt, welcher folgende Mitglieder aufwies:

Obmann: Alois Haar

Obmann-Stv: Erwin Rezegh

Schriftführer: Anton Schmallegger

Kassier: Simon Stolz

Kassier-Stv.: Ing. Adalbert Rohrauer

Kapellmeister: Johann Baumann

Kapellmeister-Stv.: Karl Lackner

Stabführer: Anton Schmallegger

Sachwart: Peter Brückler

 


Das erste Foto vom Gründungsfest der Musikapelle am 5. August 1951

von links nach rechts: Anton Schmallegger (Stabführer), Karl Lackner (Tenorhorn), Johann Zaißmann (Klarinette), Helmut Fößner (Bariton), Ing. Adalbert Rohrauer (Flügelhorn), Johann Baumann (Flügelhorn und Kapellmeister), Rupert Kerschbaumer (Tenorhorn), Erwin Schmidt (Flügelhorn), Alois Haar (Obmann), Simon Stolz (Trompete), Franz Wohlmutter (F-Bass), Engelbert Pollhammer (Schlagzeug)

Nicht im Bild: Ferdinand Strimitzer (B-Bass), Josef Stangl (Schlagzeug), Reinhold Kasparin (Schlagzeug), Ewald Schmidt (Schlagzeug), Josef Schroth (Klarinette), Peter Brückler (Tenorhorn)

 

 

1950

• Mai 1950: Erster öffentlicher Auftritt

Bereits im Mai 1950 erfolgte der erste öffentliche Auftritt der neu gegründeten Musikkapelle im Rahmen eines Maisingens der Volksschule Weißenbach.

 

 

1953

 

Musikapelle im Mai 1953

1. Reihe von links nach rechts: Ewald Schmidt, Josef Stangl, Engelbert Pollhammer

2. Reihe von links nach rechts: Peter Nickmann, Reinhold Kasparin, Johann Zaißmann, Josef Schroth, Johann Baumann

3. Reihe von links nach recht: Anton Schmallegger, Markus Stangl, Viktor Rohrer, Kajetan Strimitzer, Ing. Adalbert Rohrauer, Erwin Schmidt, Kapellmeister Karl Lackner

4. Reihe von links nach rechts: Ferdinand Strimitzer, Franz Wohlmutter, Rupert Kerschbaumer, Hermann Steiner, Simon Stolz

Nicht im Bild: Peter Brückler und Franz Lackner

 

 

1956

Jahr 1956: Neue Tracht

Im Jahre 1956 unter Obmann Bürgermeister Riegerbauer wurde die Musikkapelle mit einer Tracht, die vom Ausseer Heimatforscher Hans Gilge zusammengestellt wurde, eingekleidet. Diese Tracht wurde als eine Tracht Erzherzog-Johanns bezeichtet und besteht aus einem roten Gilet, einem braunen Janker mit grünen Aufschlägen, einer grauen Hose mit einem Lampasstreifen und aufgenähten Knöpfen. Dazu ein breitkrempiger Ausseer Hut mit einem Schildhahnstoß.

 


Das erste Bild in neuer Tracht - Der Musikverein 1959 - 1963

1. Reihe von links nach rechts: Hannes Zaißmann, Peter Brückler, Simon Stolz, Stabführer Ferdinand Angerer, Johann Riegerbauer, Obmann Karl Lackner, Kapellmeister Reinhold Kasparin

2. Reihe von links nach rechts: Johann Zaißmann, Viktor Rohrer, Wilfried Reinegger, Viktor Stangl, Erhard Sallfeldner sen., Franz Neumüller, Helmut Fößner, Ewald Schmidt

3. Reihe von links nach rechts: Anton Wenczler, Manfred Seebacher sen., Johann Schweiger, Helmut Langanger, Josef Stangl

Nicht im Bild: Hermann Steiner

 

 

1961

Der erste große Auftritt in dieser neuen Tracht war dann beim Landesblasmusiktreffen am 10. September 1961 in Graz. Zu dieser Zeit hatte die Musikkapelle Weißenbach bereits 23 aktive Mitglieder.

 


Aufmarsch beim Landesblasmusiktreffen in Graz

 

 

1962

Im März 1962 wurde von der Gemeinde ein ebenerdiger Raum im Hause Nr. 14 für die Proben zur Verfügung gestellt. Er musste aber erst adaptiert werden um als Probenlokal zu entsprechen. Dabei hatte man auch den Gedanken, den anschließenden auch ebenerdigen Kellerraum miteinzubinden. Dies war leider aus bautechnischen Gründen nicht möglich, da dieser ein Gewölbe aufwies. Es wurde der Plan erstellt, der mehrere Räume aufwies, und fand daher betreffend Förderungen nicht die Zustimmung der Steiermärkischen Landesregierung. Nach einer Vorsprache des Bürgermeisters mit dem Kapellmeister bei der Landesregierung einigte man sich für den Bau einen Mehrzwecksaales. Dadurch konnte eine höhere Förderung beim Land Steiermark erreicht werden.

 

1972

Im Juli 1972 wurde dann mit dem Bau begonnen.

 

Dieses Gebäude des Mehrzwecksaales wurde direkt an der Ostseite an das Rüsthaus angebaut. Beim Bau dieses Gebäudes leisteten die Musiker enorm viele Arbeiten in Eigenregie. Es wurden insgesamt 3.438 Arbeitsstunden von ihnen geleistet. Vom 5. bis 7. Juli 1974 konnte man dieses neu erbaute Heim feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Umrahmt wurde diese Feier von folgenden Kapellen: Jugendkapelle Altenmarkt an der Enns, Musikkapelle Lassing, Musikkapelle Sankt Gallen, Musikkapelle Werndorf bei Graz, Musikkapelle Wörschach, Musikkapelle Aigen im Ennstal, Musikkapelle Stainach, Musikkapelle Tauplitz. Da es sich bei diesem Bau ja nicht um ein reines Probenlokal handelt, konnten auch Konzerte in diesem Raum veranstaltet werden, da Sitzplätze für ca. 100 Zuhörer waren.

 

Der Vereinsvorstand beschloss dann nocht am 30. November 1987 gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr einen weiteren Zubau, der einen Sitzungs-, Unterrichts-, einen Abstellraum und eine Mini-Küche enthalten sollte. Auch für diesen Zubau wurden wiederum unzähliche unentgeltliche Stunden der Musiker aufgewendet. Der Zubau wurde im Juni 1991 fertiggestellt und feierlich eingeweiht. Nun hatte der Musikverein endlich ein eigenes Gebäude, welchen ihren Anforderungen entsprach.

 

 

1992

Vom 4. bis 5. Juli 1992 veranstaltete der Musikverein das 39. Bezirksmusikfest des Musikbezirkes Liezen. Die Marschwertung, bei der 4 Musikapellen (Altenmarkt/Enns, Gaishorn, Ardning und Wörschach) teilnahmen, fand am Dorfplatz statt. Das Festzelt wurde auf den Wiesen neben dem Gasthof Weichbold aufgestellt. Viele Musiker und Bewohner von Weißenbach unterstützten den Verein tatkräftig. Das Fest wurde mit Hubschrauber-Vorführungen und Paragleitergruppe (Wettflug und Landebewerb) umrahmt. Das Mountain-Bike-Rennen fand unter strömenden Regen statt, was die Rennfahrer vom Ziel nicht abhielt.

Musikalisch wurde am Samstag, den 4. Juli 1992, das Festzelt mit Klängen von den Kapellen aus Ardning, Stainach und der BANDA SOCIALE DI STORO (Italienische Blaskapelle) gefüllt. Den Festausklang am Sonntag gestalteten diverse Gastkapellen und die Musikkapelle aus Günzach (Deutschland).

 

Am 22. Oktober 1992 machte der Musikverein Weißenbach einen Ausflug mit Konzert bei der Grazer Musikmesse. Die Justizwache-Kapelle und die Trachtenmusik Stallhofen trafen wir vor Ort. Die Aufführungen wurden mit großem Beifall quittiert.

 

 

1996

Im April 1996 führte unser nächster großer Ausflug nach St. Georgien (Sveti Jurij) in Slowenien über Mureck. In St. Georgien war das Fest des Schutzpatrons. Viele Menschen waren anwesend. Am Dorfplatz spielten wir ein Konzert abwechselnd mit anderen Musikgruppen, wobei die Zuhörer den Musikanten kaum freien Platz ließen. Mit der örtlichen Bläsergruppe wurde die Landeshymne gemeinsam vorgetragen.

 

Am 29. Juni 1996 wurde der Badesee in Weißenbach eröffnet. Der Festzeltbetrieb wurde vom Musikverein übernommen. Die Musikkapelle Wörschach spielte den Frühschoppen, ab 14:00 Uhr spielte die MIK-Partie aus Liezen und ab 16:00 Uhr musizierte die Band KCR aus Wörschach. Eine Bademodenschau zierte das Vorabendprogramm bis um ca. 21:00 Uhr. Da begann dann für alle Jungen und Junggebliebenen die Partynacht von ANTENNE Steiermark. Da uns das Wetter leider einen Strich durch die Rechnung machte, fand der geplante Frühschoppen am Sonntag nicht statt und der Festakt wurde in den Turnsaal verlegt. Umrahmt wurde der Festakt von der Musikapelle selbst.

 

 

1999

Im Jahr 1999 wurde dem Musikverein der Steirische Panther, nach dreimaliger Teilnahme bei der Marschwertung anläßlich der Bezirksmusikfeste, vom Land Steiermark verliehen. Kapellmeister Erich Krenn und Funktionäre des Musikvereines wurden zur Verleihung ins Landhaus nach Graz eingeladen. Dort wurde Ihnen diese Auszeichnung von Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic überreicht.

 

 

2005

• Im September 2005 war der Musikverein einen Tag bei der Partnerkapelle in Werndorf. Der Musikverein spielte ein Konzert im Bierzelt. Der Abend klang sehr gemütlich und fröhlich aus.

 

Nach dem Ausflug nach Werndorf übersiedelte der Musikverein - mit dem Versprechen, binnen kürzester Zeit ein neues Probenlokal zu bekommen - in die Volksschule. Das neue Musikheim wird im Herbst 2009 eröffnet.

 

 

2007

• Juni 2007: Musikvereinsausflug nach Mali Losinji (Kroatien)

Wir fuhren mit der Firma Gebetsroither nach Mali Losinji (Kroatien). Die Firma Gebetsroither feierte dort "Campingplatz-Jubiläum". Der Musikverein und die Brauchtumsgruppe (Tanzgruppe) von Weißenbach umrahmten die Feierlichkeiten.

 

 

2008

Frühjahr 2008: Gründung des Jugendblasorchesters "SOUNDHAUFEN"

Im Frühjahr gründete der Musikverein Weißenbach ein Jugendblasorchester "SOUNDHAUFEN" unter der Leitung von Herrn Christian Schwaiger. Dieses Orchester zeigte ihr Können schon bei diversen Konzerten.

 

• August 2008: Ausflug mit der Jugendkapelle

Im August veranstalteten die neu gewählten Jugendreferenten Birgit Tiefenbacher und Tanja Krenn den ersten Ausflug der Jungmusiker/-innen nach Bad Schallerbach.